Bibelverse zu Weihnachten: Die Weihnachtsgeschichte und Verse für Karten

Inhalt dieses Beitrags
  1. Die Weihnachtsgeschichte (Lukas 2)
  2. Weihnachten bei Matthäus und Johannes
  3. Verheißungen aus dem Alten Testament
  4. Kurze Bibelverse für Weihnachtskarten
  5. Weihnachtsgrüße mit Bibelvers
  6. Häufige Fragen

Weihnachten ist ohne die Bibel kaum denkbar: Engel, Hirten, Krippe und der Stern stammen aus den Evangelien. Hier findest du die wichtigsten Bibelverse zu Weihnachten – die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, die Verheißungen aus dem Alten Testament und kurze Verse für Weihnachtskarten.

Die Weihnachtsgeschichte (Lukas 2)

Die bekannteste Weihnachtsgeschichte steht im Lukasevangelium. In vielen Familien wird sie am Heiligabend vorgelesen – oft in Luthers Worten: „Es begab sich aber zu der Zeit …“

1 Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war. 3 Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. 4 Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 auf daß er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger. 6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Lukas 2: 1–7 Lutherbibel 1912

Die Geburt in Bethlehem: Kein Platz in der Herberge, ein Kind in der Krippe. Gott kommt nicht in einen Palast, sondern in einen Stall.

8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Lukas 2: 8–12 Lutherbibel 1912

Die Botschaft an die Hirten: Fürchtet euch nicht! Zuerst hören Menschen am Rand der Gesellschaft von der Geburt.

13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Lukas 2: 13–14 Lutherbibel 1912

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden – der Lobgesang der Engel, bis heute Teil vieler Weihnachtslieder.

Weihnachten bei Matthäus und Johannes

"Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen", das ist verdolmetscht: Gott mit uns.

Matthäus 1: 23 Lutherbibel 1912

Immanuel – Gott mit uns. Matthäus deutet die Geburt als Erfüllung einer alten Verheißung.

10 Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Matthäus 2: 10–11 Lutherbibel 1912

Die Weisen folgen dem Stern und bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1: 14 Lutherbibel 1912

Das Wort ward Fleisch. Johannes erzählt keine Krippenszene, sondern fasst Weihnachten in einem Satz zusammen: Gott wird Mensch.

Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3: 16 Lutherbibel 1912

Also hat Gott die Welt geliebt – Weihnachten als Ausdruck von Gottes Liebe.

Verheißungen aus dem Alten Testament

Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.

Jesaja 9: 1 Lutherbibel 1912

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht – ein Advents- und Weihnachtstext.

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;

Jesaja 9: 5 Lutherbibel 1912

Uns ist ein Kind geboren – er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.

Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.

Micha 5: 1 Lutherbibel 1912

Bethlehem, die kleine Stadt, wird groß. Matthäus zitiert diesen Vers in der Weihnachtsgeschichte.

Kurze Bibelverse für Weihnachtskarten

  • „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.“ (Lukas 2: 10–11)
  • „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“ (Lukas 2: 14)
  • „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Johannes 1: 14)
  • „Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jesaja 9: 1)
  • „”Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen”, das ist verdolmetscht: Gott mit uns.“ (Matthäus 1: 23)

Weihnachtsgrüße mit Bibelvers

  • „Fürchtet euch nicht! Wir wünschen euch ein gesegnetes Weihnachtsfest voller Licht und Frieden.“
  • „Gott wird Mensch – mitten in unsere Welt. Frohe und gesegnete Weihnachten!“
  • „Friede auf Erden – das wünschen wir dir und allen, die du liebst. Frohe Weihnachten!“

Häufige Fragen

Wo steht die Weihnachtsgeschichte in der Bibel?

Die bekannteste Fassung steht in Lukas 2: 1–20. Matthäus erzählt in Kapitel 1–2 von Josef, dem Stern und den Weisen aus dem Morgenland.

Welcher Bibelvers passt auf eine Weihnachtskarte?

Beliebt sind Lukas 2: 10–11 („Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude“), Lukas 2: 14 und Johannes 1: 14.

Was bedeutet „Immanuel“?

Der Name bedeutet „Gott mit uns“. Matthäus 1: 23 zitiert damit Jesaja 7: 14.

Testet euer Wissen im Weihnachtsquiz – perfekt für den Familienabend. Passende Geschenke: christliche Geschenke.

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