Hoffnung ist mehr als Optimismus. In der Bibel ist sie Vertrauen darauf, dass Gott treu bleibt – auch wenn man es gerade nicht spürt. Dieser Leseplan führt dich in 21 Tagen durch die großen Hoffnungsgeschichten der Bibel: vom Regenbogen nach der Flut bis zum neuen Himmel und der neuen Erde.
So funktioniert der Plan
Drei Wochen sind lang genug, um eine Gewohnheit zu bilden. Jeder Tag hat einen Bibelabschnitt und einen kurzen Gedanken. Rechne mit etwa 10 Minuten pro Tag.
Die ersten Tage folgen dem Alten Testament, die letzte Woche dem Neuen. So erlebst du, wie sich die Hoffnung durch die ganze Bibel zieht.
- Klick auf „Gelesen“: Dein Fortschritt wird in deinem Browser gespeichert – ohne Anmeldung.
- Text direkt lesen: Tippe auf eine Bibelstelle, um den Text der Lutherbibel 1912 aufzuklappen.
- Tag verpasst? Kein Problem. Mach einfach dort weiter, wo du aufgehört hast.
- Lesen oder Studieren: Im Studienmodus bekommst du zu jedem Tag drei Leitfragen mit Notizfeldern. Deine Notizen bleiben auf deinem Gerät.
- Gerät wechseln: Unter „Meine Lesepläne“ kannst du eine Sicherung herunterladen und auf einem anderen Gerät einspielen.
- Hoffnungstagebuch: Notiere jeden Tag einen Satz, der dir Mut macht. Nach 21 Tagen hast du eine eigene Sammlung.
Dein Leseplan
0 von 21 Tagen gelesen
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Tag 1Gott sieht dich
1. Mose 16: 7–13Text lesen
Hagar ist allein in der Wüste. Gott begegnet ihr, und sie nennt ihn „Du Gott siehst mich“. Hoffnung beginnt damit, gesehen zu werden.
Tag 2Ein Regenbogen
1. Mose 9: 8–17Text lesen
Nach der Flut setzt Gott ein Zeichen: nie wieder. Hoffnung gründet auf Gottes Zusage, nicht auf unserer Stimmung.
Tag 3Aus der Grube
1. Mose 50: 15–21Text lesen
Josef blickt zurück: Was Menschen böse meinten, hat Gott zum Guten gewendet. Manchmal erkennt man das erst später.
Tag 4Gott hört
2. Mose 3: 1–10Text lesen
Gott sagt: Ich habe das Elend gesehen, das Schreien gehört, die Leiden erkannt. Er bleibt nicht unbeteiligt.
Tag 5Weg durchs Meer
2. Mose 14: 10–22Text lesen
Vorne das Meer, hinten die Streitwagen. Wo kein Weg ist, macht Gott einen.
Tag 6Brot für heute
2. Mose 16: 11–21Text lesen
Das Manna reicht immer nur für einen Tag. Hoffnung lebt oft von der Versorgung für heute.
Tag 7Stärke in der Stille
1. Könige 19: 1–13Text lesen
Elia ist am Ende. Gott gibt ihm zuerst Essen und Schlaf – und begegnet ihm dann im leisen Säuseln.
Tag 8Der Hirte
- Erklärung
Psalm 23Text lesen
Auch im finsteren Tal ist der Hirte da. Hoffnung heißt nicht, das Tal zu umgehen, sondern begleitet hindurchzugehen.
Tag 9Meine Seele, warum?
Psalm 42Text lesen
Der Beter redet mit seiner eigenen Seele und erinnert sie: „Harre auf Gott!“ Hoffnung ist manchmal eine bewusste Entscheidung.
Tag 10Von woher kommt Hilfe?
Psalm 121Text lesen
Ein Pilgerlied: Der Hüter Israels schläft nicht. Du darfst ruhen, weil ein anderer wacht.
Tag 11Neue Kraft
Jesaja 40: 27–31Text lesen
Die Müden bekommen Kraft. Die Hoffnung ist nicht, nie müde zu werden, sondern wieder aufzustehen.
Tag 12Beim Namen gerufen
Jesaja 43: 1–7Text lesen
„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen.“ Du bist gemeint.
Tag 13Zukunft und Hoffnung
Jeremia 29: 4–14Text lesen
Mitten im Exil sollen die Menschen Häuser bauen und Gärten pflanzen. Hoffnung gestaltet die Gegenwart.
Tag 14Alle Morgen neu
Klagelieder 3: 19–33Text lesen
Aus tiefster Klage wächst der Satz: Gottes Barmherzigkeit ist alle Morgen neu.
Tag 15Kommt her
Matthäus 11: 25–30Text lesen
Jesus lädt die Erschöpften ein: Bei mir findet ihr Ruhe für eure Seelen.
Tag 16Die Verlorenen
Lukas 15: 1–10Text lesen
Gott sucht, bis er findet. Niemand ist ihm gleichgültig.
Tag 17Tränen am Grab
Johannes 11: 17–44Text lesen
Jesus weint mit – und ruft Lazarus ins Leben. Hoffnung und Trauer schließen sich nicht aus.
Tag 18Auferstanden
Lukas 24: 1–12Text lesen
Die Frauen finden das Grab leer. Die größte Hoffnung des Glaubens beginnt mit Verwirrung und Staunen.
Tag 19Hoffnung, die nicht zuschanden wird
Römer 5: 1–5Text lesen
Paulus beschreibt eine Kette: Bedrängnis, Geduld, Bewährung, Hoffnung. Leid hat nicht das letzte Wort.
Tag 20Nichts trennt
Römer 8: 18–39Text lesen
Die ganze Schöpfung wartet auf Erlösung. Und nichts kann uns von Gottes Liebe scheiden.
Tag 21Alles neu
Offenbarung 21: 1–7Text lesen
Gott wird alle Tränen abwischen. Das Ziel der Geschichte ist nicht Zerstörung, sondern Heimat.
Nach dem Plan
Blättere nach den 21 Tagen durch deine Notizen. Welcher Text hat dich am meisten berührt? Vielleicht wird er zu deinem persönlichen Hoffnungsvers.
Häufige Fragen
Welche Bibelstellen geben Hoffnung?
Zum Beispiel Jeremia 29: 11, Jesaja 40: 31, Klagelieder 3: 22–23, Römer 8: 38–39 und Offenbarung 21: 4. Alle sind Teil dieses Plans.
Muss ich jeden Tag lesen?
Nein. Der Plan passt sich dir an. Du kannst jederzeit weitermachen, wo du aufgehört hast.
Für wen ist der Plan gedacht?
Für alle, die in einer schwierigen Zeit Halt suchen, und für alle, die die großen Hoffnungslinien der Bibel entdecken möchten.
Weiter: Gebet um Hoffnung, Bibelverse über Hoffnung und Jeremia 29: 11 erklärt.